Perseiden Wochenende

Das Maximum, des vermutlich schönste Sternschnuppen Stroms, fällt dieses Jahr auf den Neumond (die Nacht von Samstag auf Sonntag). Zudem ist der Radiant fast im Zenit, d.h. die Bedingungen sind optimal für einen unvergessliche Nacht voller Sternschnuppen. Und sogar das Wetter spielt mit, denn es ist ein klarer Himmel bei angenehmen Temperaturen zu erwarten.

Hier ein paar Tipps für die Beobachtung:

  • Eine bequeme Liege mit einer warmen Decke.
  • Ein Standort fernab von Lichtquellen oder zumindest in eine vor direktem Lichteinfall geschützte Ecke im Garten.
  • Für gelegentliche Spaziergänge am Nachthimmel eignet sich ein  leichtes Fernglas mit geringer Vergrösserung (7-10 fach).
  • Ein Gesprächspartner damit die Zeit nicht lange wird.
  • Eine laaange Liste mit Wünschen, die natürlich geheim bleiben müssen.

Die Perseiden entstehen, wenn die Erde die Bahn des Kometen 109P/Swift-Tuttle kreuzt. Der Komet hat im Laufe der Zeit viele Staubpartikel verloren, die sich wegen den Gesetzen der Himmelsmechanik entlang seiner Bahn verteilt haben. Auch wenn sich der Komet zurzeit an einer ganz anderen Stelle der Bahn  befindet, trifft die Erde also auf den Staub der dann in der Erdatmosphäre verglüht.

Pro Minute werden etwa zwei Sternschnuppen erwartet. Da niemand den ganzen Himmel auf einmal sieht, kann ein Beobachter jedoch im Mittel nur etwa eine Sternschnuppe pro Minute erhaschen. Etwas Zeit sollte man also doch mitbringen. Auch sind die Augen erst nach 30 Minuten an die Dunkelheit angepasst. Ob der heutige Mensch noch in der Lage ist, so lange nicht auf einen grellen Smartphone Screen zu starren?

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