Partielle Mondfinsternis am 16. Juli

Morgen Abend ist wieder eine Mondfinsternis zu beobachten. Zwar ist keine sternklare Nacht angesagt, doch kann eine Mondfinsternis auch gerade mit Wolken reizvoll sein - solange die Wolkendecke nicht total ist.  Der Kernschatten wandert von Zürich aus beobachtet von 22:01 bis 1:00 über den Mond. Nicht weit entfernt in südlicher Richtung steht Saturn am Himmel.

Himmelsanblick

Simulation Himmelsanblick: partielle Mondfinsternis mit Saturn und Jupiter

Licht ins Dunkel: Suche nach Dunkler Materie in der Milchstrasse

Apr 12
Wie finden wir die Dunkle Materie in der Milchstrasse? 
Auch unser Planetensystem muss von Dunkler Materie erfüllt bzw. durchströmt sein, wie aus der Bewegung der Sterne in der Milchstrasse bekannt ist. Falls es eine schwache Wechselwirkung von Dunkle Materie mit normaler Materie gibt, dann lässt sie sich nachweisen. Allerdings ist die Natur der Dunklen Materie noch nicht bekannt und deshalb wissen wir auch nicht ob und welche Wechselwirkungen zu erwarten sind. Die Forschung arbeitet deshalb nach dem Ausschlussprinzip und versucht theoretische Alternativen über sensitive Experimente zu überprüfen. Prof. Laura Baudis von der  Uni Zürich zeigt uns in ihrem Vortrag den aktuellen Stand der Forschung. Vor dem Vortrag ist die jährliche GV der AGUZ. Alle Mitglieder sind herzlich eingeladen.

Details: www.aguz.ch

Die Apollo-Mondmissionen – Faszinierende Facts und spannende Anekdoten

Mär 8

Am 16. Juli ist es genau 50 Jahre her, dass mit Neil Armstrong und Edwin Aldrin die ersten Menschen auf den Mond betraten, während ihr Kollege Michael Collins den Mond umkreiste.

Edwin Aldrin vor der Mond Landeeinheit während der Apollo 11 Mission; (c) NASA.

 

Aus heutiger Sicht war die Mondlandung damals hochriskant und die Raumfahrtechnik alles andere als ausgereift. Beispielsweise war unbekannt, ob die Landefähre auf der Mondoberfläche stehen konnte oder ob sie im Staub versinken würde. Das hohe Risiko belegen nicht zuletzt auch die Unfälle bei den Missionen Apollo 1 und Apollo 13. Seitdem hat sich in Wissenschaft und Technik viel verändert. Die Entwicklung von Raketen und Raumfahrt hat sich auf den erdnahen Raum und auf unbemannte Sonden fokussiert. Es fehlen bessere Antriebstechniken und Energiequellen für bemannte Missionen.

In seinem Vortrag berichtet Guido Schwarz vom Swiss Space Museum über die Mondmissionen und wenig bekannte Details, die erst später bekannt wurden.

 

Weitere Informationen: www.aguz.ch

Fritz Zwicky Sonderausstellung

Die AGUZ organisiert für den 26.1. eine Fahrt zur Sonderausstellung "Fritz Zwicky, das Glarner Universalgenie" nach Mollis/Glarus Nord.

Dort erhalten wir Antwort auf viele Fragen:

Was macht dieses Model einer V2 Rakete in dem Zwicky Museum?

Wie arbeitet so ein Genie?

Wie werden wir selbst zum Genie?

Und vieles mehr:

  • Wie hat er sich mit Einstein verstanden?
  • Welche Entdeckungen hat er in und ausserhalb der Astronomie gemacht?
  • Was für ein Mensch war er?

Interessierte Mitglieder melden sich bitte gemäss Ankündigung rechtzeitig an.
Siehe: http://www.aguz.ch

Das Observatorium in Jaipur

Okt 5
Im nächsten AGUZ Vortrag spricht der Ethnologe Dr. Peter Hassler über das historische Oberservatorum in Jaipur. In Indien entstanden unter Jai Singth einige der grössten astronomischen Instrumente der vorteleskopischen Zeit. Das "Jantar Mantar" (Sanskit: Magisches Gerät), steht für fünf historische Sternwarten, die der Maharadscha Jai Singh II zwischen 1724 und 1734  bauen lies.

Die einzigartigen, riesigen Instrumente aus dem indo-islamischen Raum illustrieren astronomische Grundphänomene der Zeitmessung. Sie bieten auch einen Einblick in kulturübergreifende Aspekte der Himmelsbeobachtung und Zeitrechnung bis in die frühesten Anfänge.

Details: www.aguz.ch

Astroworkshop: Noch ein Film...

Die Beobachtungsnacht von 22:20 bis 1:21 im Zeitraffer

Während dem Astroworkshop hat meine Canon 700D jeweils 30 Sekunden lang belichtet bis die Batterie leer war. Im Film sieht man, ein paar Sternschnuppen (und viele Flugzeuge), merkwürdige Lichtreflexionen (lense flares), die Andromedagalaxie und gegen Ende die Plejaden. Nach 3 Stunden haben die ersten Teilnehmer ihr Teleskop wieder abgebaut - der letzte hat bis 4 Uhr durchgehalten.

wünsch Dir was...

...oder - das Programm in der Nacht von Sonntag (12.08.) auf Montag! Wie zuverlässig vorhergesagt, waren die Bedingungen nahezu perfekt um die vielen Sternschnuppen der Perseiden zu sehen. In familiärer Gesellschaft, zuhause im Garten, konnte ich einige Treffer mit meiner Nikon D7000 verbuchen - der Schweif auf dem Bild blieb ca. 2 Sekunden sichtbar. Bei Sternschnuppen schon fast eine gefühlte Ewigkeit.

Eine der unzähligen Sternschnuppen in der Nacht vom 12./13.08.2018 aufgenommen unter einem Ginkgo-Baum, im Hintergrund Ausläufer unserer Milchstrasse. Geschossen um 23:00h, Blickrichtung Ost(senkrecht), mit 18mm F/3.5 HighISO 25600 und 5 Sekunden Belichtungszeit.

Es war eine sehr stimmungsvolle und schöne Nacht, die uns lange in Erinnerung bleiben wird.

- Die Brücke am Teich -
Nikon D7000 18mm F/3.5 ISO-1250 mit 63 Sekunden Belichtungszeit.